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In diesem Erfahrungsbericht erzähle ich von unserer (mein guter Freund Martin und ich) Tour durch das wunderschöne Mühlviertel in Oberösterreich. Ein Bekannter hat mir bereits vor Jahren erzählt, dass die Tour de Alm als 3 Tagestour sehr empfehlenswert ist – nun ist es soweit und ich mache mir mein eigenes Bild und teile mit Euch in diesem Bericht meine Erfahrungen von der Mühlviertler Tour de Alm in der Region von Freistadt!

Die Tour de Alm ist ein wirklich gut beschilderter Rundkurs durchs Mühlviertel und wird vom Tourismusverband Mühlviertler Alm Freistadt (Oberösterreich) beworben. Es gibt sogar eine eigene  offizielle Webseite von Tour de Alm wo man alle Informationen bekommt sowie Starterpakete und diverse Erinnerungen bestellen kann. Eine Mobile App wird ebenfalls angeboten (habe ich allerdings nicht getestet).

Fakten und Informationen

Die Tour de Alm ist ein Mountainbike Rundkurs und befindet sich in Oberösterreich (Hauptstadt Linz). Die Strecke liegt zu 99% in der Region Mühlviertel östlich der Bezirkshauptstadt Freistadt (Freistadt wird somit nicht durchfahren).

Mehr oder weniger bekannte Orte in der Region die man mit dem Mountainbike quert: Sankt Georgen am Walde, Königswiesen, Sankt Thomas am Blasenstein, Rechberg, Bad Zell, Kaltenberg und Liebenau. 

Tour de Alm Gesamtlänge 188km, Höhenmeter: 5400hm. Es sind also pro Tag im Schnitt ca. 60km und 1800hm einzuplanen. Also für halbwegs geübte Fahrer gemütlich in 3 Tagen bewältigbar. Natürlich kann man auch beliebig auf 4 oder 5 Tage erweitern (oder für ambitionierte Fahrer das Ganze in 1 oder 2 Tagen runter kurbeln).

Vorbereitung auf die Tour

Wie immer, sollte man schauen, dass man schon ein paar Höhenmeter in der Saison absolviert hat bevor man sich an so eine 3 Tages Tour wagt. Es ist zwar nichts hochalpines, aber dennoch braucht man ein gewisses Maß an Kondition um 5400hm in 3 Tagen genießen zu können. Wir haben davor ein paar Tagesausflüge im Wienerwald, Wechselgebiet und auf den Muckenkogel gemacht. Wienerwald eignet sich sehr gut, da die Mühlviertler Tour de Alm ein einziges auf und ab ist. Kurzen 200hm bis maximal 300hm Anstiegen folgen stehts 200hm Abfahrten, also durchaus Vergleichbar mit der Region rund um Wien.

Etappe 1: von Dimbach nach Rechberg (59km/1650hm)

Weg von Dimbach zur Ruttensteiner Hütte, Quelle: Bergfex
Karte: Weg von Dimbach zur Ruttensteiner Hütte, Quelle: Bergfex

Abfahrt ist nördlich von Dimbach an der B119 (hier sind wir übrigens noch im Bezirk Perg, das Mühlviertel beginnt erst ein paar Kilometer nördlicher bei Sankt Georgen am Walde). Dies ist meiner Meinung der beste Einstieg in die Tour de Alm wenn man aus Wien (Ost-Österreich) anreist. Ybbs von der Autobahn runter, dann B3 an der Donau entlang und vor Grein auf die B119 Richtung Norden abbiegen. Zwischen Dimbach und Erlau gibt es eine Busstation mit kleinem Parkplatz der genau an der Tour de Alm Strecke liegt und sich perfekt zum Abstellen des Autos eignet. Wem die Anreise am selben Tag zu mühsam ist, empfehle ich eine Unterkunft in der Gegend zu buchen, dazu empfehle ich in Königswiesen den Königswieser Hof – schönes Hotel zu einem fairen Preis, alternativ das Karlingerhaus ebenfalls in Königswiesen!

Wir fahren also in der Früh mit dem Auto bis Dimbach und dann geht es um ca. 9:30 Uhr los mit dem Mittagsziel Schutzhütte Ruttenstein. Es hat die Nacht zuvor recht viel geregnet, die Gegend steckt noch in einer dicken Nebeldecke, wir machen uns auf den Weg. Nach einem kurzen Anstieg auf Asphalt, tauchen wir in eine herbstliche Wald-Atmosphäre ein (obwohl es Ende April ist).

Wald im Nebel zwischen Dimbach und Linden im Mühlviertel
Wald im Nebel zwischen Dimbach und Linden im Mühlviertel

Der schöne und einfach zu fahrende Waldweg mündet nach einer kurzen teilweise steinigen Abfahrt auf Schotterstraße und dann bei der Ortseinfahrt nach Linden. Wir biegen links  Richtung Sankt Georgen am Walde ab und folgenden dem Tour de Alm Streckenverlauf (obwohl nach rechts der direkte Weg nach Linden mit ca. 2km Ersparnis wäre). Nach diesem Umweg geht es durch Linden durch und danach links auf Nebenstraßen auf und ab. Der Weg ist einfach zu fahren, das Wetter wird auch immer besser – schon langsam blitzt die Sonne durch und die Wege trockenen auf.

Mit dem Mountainbike von Bauernhof zu Bauernhof im Mühlviertel
Mit dem Mountainbike von Bauernhof zu Bauernhof im Mühlviertel

Nach der Halb-Umrundung des Hindbergs (802hm) geht es über Forststraßen und den Lindenweg wieder aufwärts nach Mönchdorf. Entlang des Leitnerbachs geht es nun auf Wegen wieder ca 200hm gemütlich abwärts bis zum Fuße des Ruttensteins (ca 770hm).

Ruine Ruttenstein im Mühlviertel
Ruine Ruttenstein im Mühlviertel

Der Anstieg zum Schutzhaus Ruttenstein ist nochmals ein wenig zach. Es sind zwar nur ca. 200hm, diese stellen sich aber am Schluss ziemlich auf und der Puls geht nochmals hoch.

Aber wir werden belohnt! Aus den ersten Sonnenstrahlen die Stunden davor wird nun durchgehender Sonnenschein. Wir können sogar auf der schönen Terrasse sitzen. Es gibt Kaspressknödel Suppe und Kaiserschmarren – beachte bitte die Öffnungszeiten der Schutzhütten Ruttensteiner auf der Webseite. Weil es so angenehm zu sitzen ist und wir sehr gut in der Zeit liegen, machen wir eine ausgiebige Mittagspause und fahren erst nach ca. 1 Stunde mit dem Etappenziel Rechberg weiter.

Etappe 1: Nachmittagsprogramm von Ruttenstein nach Rechberg

Etappe 1 Nachmittagsprogramm: vom Ruttenstein nach Rechberg, Quelle: Bergfex
Karte:  Etappe 1 Nachmittagsprogramm: vom Ruttenstein nach Rechberg, Quelle: Bergfex

Der Nachmittag beginnt mit einer angenehmen Abfahrt über den Johannesweg nach Pierbach. Der Weg ist meist asphaltiert oder geschottert. Beim Kleinwasserkraftwerk Pierbach mündet der Weg in eine Straße (weiterhin Johannesweg genannt) die dann entlang des Großen Naarn (Bach) führt und sich bis Pierbach herunter schlängelt.

Die Große Naarn kurz vor Pierbach im Mühlviertel
Die Große Naarn kurz vor Pierbach im Mühlviertel

Pierbach ist nun mit einer Seehöhe von ca. 500m der niedrigste Punkt des Tages. Aber soweit unten bleiben wir nicht lange, es geht umgehend wieder aufwärts, und zwar am Schlösserweg. Zunächst auf Straße und Forststraße, mündet der Weg Richtung Augenbründl in einen Wald und entsprechendem Untergrund. Obwohl es die Nacht davor geregnet hat, ist der Waldboden trocken und gut befahrbar. Beim Augenbründl machen wir kurze Rast und waschen uns die Augen in der Hoffnung in Zukunft von Augenkrankheiten verschont zu bleiben ;-).

Das Augenbründl im Mühlviertel
Das Augenbründl im Mühlviertel

Wir bleiben nun ca. 5km auf gleichbleibender Höhe, bisschen rauf, bisschen runter. Zunächst am Waldweg, dann auf asphaltierten Nebenstraßen bis Sankt Thomas am Blasenstein. Wir haben kurz überlegt hier eine kleine Rast zu machen, sind aber weiter da wir uns nicht sicher waren wie sich das Wetter entwickeln wird. Von Sankt Thomas geht es nun die Landstraße 150hm abwärts und nach 3km wieder 150hm aufwärts bis zur Pammerhöhe. Danach noch ein kurzer Anstieg auf den Plenkerberg wo sich auch die Steinwiese befindet. Von diesem Punkt geht es nur mehr 1km bergab nach Rechberg.

Wir haben vorab im Gasthof Haunschmid in Rechberg ein Zimmer reserviert und es war die richtige Entscheidung! Der goscherte Wirt, wie das Gasthaus/ der Wirt liebevoll genannt wird, liegt direkt am Badesee im Zentrum von Rechberg. Wir sitzen nach der Ankunft noch am Holzsteg und genießen Sonne und Wasser bei 1-2 Flaschen Bier die es direkt am See bei einem Getränkeautomaten zu einem fairen Preis von 2 Euro gibt! Kleingeld ist nicht notwendig, der Automat akzeptiert sogar Bankomatkarten!

Badesee in Rechberg im Mühlviertel
Badesee in Rechberg im Mühlviertel

Wir essen abends beim Haunschmid deftige Schmankerl und erkunden noch ein wenig den Ort Rechberg. Es gibt noch 2 weitere Gästehäuser, den Dorfwirt und eine günstige Selbstversorgerhütte, aber ich denke für uns passt das Zimmer beim Haunschmid perfekt.

Etappe 2: von Rechberg nach Liebenau (59km/2250hm)

9:00 morgens: nach einem guten und reichhaltigen Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung von der goscherten 😉 Wirtin stürzen wir uns in die zweite Etappe! Das Wetter hat es auch heute gut mit uns gemeint, es ist für den ganzen Tag Sonnenschein angesagt!

Etappe 2 von Rechberg nach Liebenau, Quelle: Bergfex
Karte: Etappe 2 von Rechberg nach Liebenau, Quelle: Bergfex

Das Höhenprofil für diesen Tag besagt, dass es die ersten 37km permanent auf und ab geht bevor es dann im letzten Drittel der Etappe stetig rauf bis Liebenau über 1000m geht (das ist fürs Mühlviertel recht hoch). Aber eines nach dem anderen!

Das erste Zwischenziel ist 9km auf Asphalt und dann Schotter Bad Zell das wir zügig hinter uns lassen. Nach weiteren 11km auf und ab erreichen wir die wunderschöne Burgruine Prandegg. Besonders daran ist, dass die Ruine mit dem Rad befahrbar ist. Also reinkurbeln und das alte Gemäuer vom Bike aus bestaunen!

Burgruine Prandegg im Mühlviertel
Burgruine Prandegg im Mühlviertel

Wir halten uns hier ca. 30 Minuten auf und lauschen den klängen eines Trommel-Workshops welcher im Hof der angrenzenden Taverne stattfindet und verlassen schließlich die Burg Prandegg Richtung Osten.

Unser nächstes Zwischenziel heißt Unterweißenbach wo wir auch unsere Mittagspause planen. Nach ca. 20km (wiedermal permanentes auf und ab) erreichen wir unser Ziel. Leider haben wir kein Glück mit den Gasthäusern, alle 3 im Ort sind geschlossen. Nur das Hotel Fürst hat geöffnet – aber das scheint uns in diesem Moment zu nobel zu sein. Nach einem kurzen Anruf bei der ca. 10km entfernten Jausenstation Langott (mit der Frage ob diese geöffnet sei), entschließen wir uns nochmals vor der Mittagspause in die Pedale zu treten um den nächsten Ort, Kaltenberg, zu erreichen. Es folgen zache, meist asphaltierte 250hm nach Kaltenberg wo das nächste Augenbründl auf uns wartet. Die Jausenstation ist nicht direkt an der Strecke, man muss beim Sportplatz rechts abbiegen, dann sind es noch etwa 200m.

Bei der Jausenstation angekommen, werden wir freundlich von der Wirtin und anwesenden Gästen begrüßt. Wir werden gebeten uns am Stammtisch zu setzen und wir führen sehr nette Gespräche mit einheimischen Bauern wärmend wir mit Suppe, Bauerntoast und Bretteljause verwöhnt werden. Kurz: eine gelungene Mittagspause!

Kaltenberg liegt auf ca. 800m, unser Ziel Liebenau auf 1000m. Es trennen uns noch 18km und ca. 400hm von unserem Etappenziel. Sofort nach Beginn unserer Nachmittags-Etappe, tauchen wir in einen wunderschönen Wald ein. Einsame Waldwege, zum Zeil etwas tiefere und steile Stellen, aber schlussendlich alles fahrbar. Ab der Brücke über den Pieberbach wird der Weg besser, zuerst Schotter der dann wieder mit Nebenstraßen abwechselt. Es geht tendenziell aufwärts mit kurzen Zwischenabfahrten. Nach bereits 8km erreichen wir Liebenstein und 5km später den höchsten Punkt des Tages – den Brockenberg mit 1053m. Auf diesem Berg befindet sich ein großer Sender und eine Aussichtswarte. Wir genießen kurz den Ausblick und das schöne Wetter bevor wir uns auf die 2km lange Zielabfahrt nach Liebenau begeben. 

In Liebenau angekommen, werden wir mit Musik empfangen – es ist Kirtag in Liebenau! Die freundlichen Einheimischen laden uns auf ein Bacardi-Cola ein dann machen wir uns auf die Suche nach einem Gasthaus. Jedoch ohne Erfolg – dem Kirtag geschuldet, bleiben alle Gasthäuser zu, der Kirtag-Leberkäs wurde bereits vor unserer Ankunft aufgegessen. Vielleicht bekommen wir ja in unserer Unterkunft noch etwas…

Wie schon die Nacht zuvor, ist auch diesmal die Unterkunft bereits gebucht. Es geht noch ca 500m weiter zum Espi-Stables Ferienhof, ein wunderschön renovierter Vierkanthof. Dort empfängt uns die Gastgeberin ausgesprochen freundlich und bietet uns an, uns noch ein Brot mit Wurst und Käse zu richten – dies nehmen wir natürlich danken an – Abendessen gerettet! Es gibt einen Kühlschrank mit Getränken und einen schönen Aufenthaltsraum. Das Zimmer ist sehr sauber und ausreichend groß – alles super! Und, wir bekommen sogar eine Führung durch das Gestüt und besichtigen die Stallungen.

Espi-Stables Ferienhof Esterhammer in Liebenau
Espi-Stables Ferienhof Esterhammer in Liebenau

Wem der Ferienhof nichts ist, findet in der Umgebung noch Alternativen (Bauernhöfe und Ferienhäuser). Ich denke aber dass jeder bei Espi-Stables gut aufgehoben sein wird!

Etappe 3: von Liebenau nach Dimbach (59km/1400hm)

Warm anziehen heißt es heute! Es wird zwar wieder ein wunderschöner sonniger Tag, aber er startet mit nur +1 Grad, also ziehen wir alles an was wir dabei haben! Nach dem ordentlichen Frühstück starten wir die dritte und letzte Etappe gegen 9:30 Uhr.

Etappe 3: von Liebenau nach Dimbach, Quelle Bergfex
Karte: Etappe 3: von Liebenau nach Dimbach, Quelle Bergfex

Wir bewegen uns vormittags zwischen 850m und 1000m Seehöhe bevor es dann schlagartig nach Königswiesen auf 550m hinunter geht.

Erste Ziel auf unserer Strecke ist der Rubener Teich, den ich davor nicht kannte. Der Teich ist ein beliebtes Ausflugsziel, es gibt ein Hochmoor (das Tannenmoor), das man auf verschiedensten markierten Wanderwegen entdecken kann. Wir machen hier eine kurze Kaffeepause und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Es gibt hier eine Jausenstation die sich auch für eine Mittagspause eignen würde.

Rubener Teich beim Tannermoor im Mühlviertel
Rubener Teich beim Tannermoor im Mühlviertel

Danach geht es auf Forststraßen weiter nach Leopoldstein wo man beim Gasthaus Moserwirt pause machen könnte, für uns ist es noch zu früh und wir fahren zügig weiter, meist auf asphaltierten Nebenstraßen. Ca. 13km später verlassen wir dieses “Hochland” bei Harlingsedt, der Hansenberg soll mit genau 900m der Punkt sein wo die Abfahrt nach Königswiesen beginnt.

Die Abfahrt selbst, sehr unspektakulär. Alles Asphalt und kurvig. Wir sind so im “Abfahrtstunnel”, dass wir erst unten in Königswiesen bemerkten, dass wir ganz vergessen haben beim Jagdmärchenpark abzubiegen – wir wollten eigentlich auf der Hirschalm unsere Mittagspause machen. Aber die 300hm wieder raus fahren ist es uns in diesem Moment auch nicht wert. Leider haben an diesem Tag (komischer Weise wie ab Tag zuvor in Liebenau) alle Gasthäuser in Königswiesen geschlossen. Nur der lokale Kebabwirt kann uns an diesem Tag retten – und das macht er wirklich toll. So wie überall im Mühlviertel, werden wir sehr freundlich empfangen und versorgt. Nach dem obligatorischen Kebab, trinken wir noch einen Kaffee, den wir uns mit einer Schaumrolle vom Marktstand versüßen.

Nach ca. 1 Stunde Pause, starten wir den zweiten Teil der letzten Etappe, es warten noch ca. 26km auf uns. Es geht nun gleich wieder rauf auf 850m durch den Weinsberger Wald.

Weinsberger Wald bei Königswiesen im Mühlviertel
Weinsberger Wald bei Königswiesen im Mühlviertel

Bei der Abfahrt zur Greiner Straße, geht es wieder durch einige Höfe. Bellende Hunde dürfen uns dabei nicht aus der Fassung bringen. Die nächste (und wie sich dann herausstellt auch letzte) nennenswerte Ortschaft ist Ebenedt die wir nach einem kurzen Anstieg erreichen. Nebenstraßen, Güterweg und Forstwege wechseln sich in bereits gewohnter Weise ab.

Wir fahren nun Richtung Süden, westlich an Sankt Georgen und Linden vorbei. Dabei geht es meist den Vogelsammühlbach entlang bevor es zum finalen Anstieg geht.

Knackige Anstiege im Mühlviertel
Knackige Anstiege im Mühlviertel

Die letzten 2 Kilometer gehts noch Richtung Osten. Wir überqueren den Blümelbach der sich malerisch in die Waldlandschaft einbettet. Noch ein kurzes Stück Güterweg bevor uns die Tour de Alm wieder an der B119 ausspuckt – genau dort wo wir 3 Tage zuvor unser Abenteuer gestartet haben.

Tour de Alm Fazit

Das Mühlviertel bietet sich perfekt für Aktivitäten vor und nach der Hauptsaison an. In den Sommermonaten ziehe ich persönlich vor in der Alpen Region ab 1500m zu fahren. Wenn auf den Bergen Schnee liegt sind Hügellandschaften wie das Mühlviertel ein grandioser Ersatz! Landschaftlich ist das Gebiet in Oberösterreich sehr abwechslungsreich, die Menschen in der Mühlviertler Region sind ausgesprochen nett und gastfreundlich! 

Der Streckenlänge muss man natürlich gewachsen sein und in entsprechender Verfassung sein. Abgesehen davon, sehe ich keine technischen Schwierigkeiten auf der gesamten sehr gut beschilderten Mountainbike Strecke. Man kann problemlos mit einem Hardtail fahren, ein paar knackige Anstiege sind dabei – man sollte also einen guten “Klettergang” am Bike haben. Ich hatte Karte und Navigationsgerät dabei, es gab nur 1-2 Stellen wo man die Beschilderung nicht gleich gesehen hat. Also zur Sicherheit die Karte einstecken – du wirst sie aber hoffentlich nicht brauchen.

Wir konnten den Ausflug sehr genießen, das Wetter hat gut mitgespielt. Durch die Anreise am ersten Etappentag und den zusätzlichen Feiertag am Montag, mussten wir keinen Urlaubstag opfern. Die Nächtigungen und das Essen waren günstig.

Ich kann somit die Tour de Alm absolut empfehlen!

Tour de Alm Strecke GPX Download

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