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Lesezeit: ca. 7 Minuten

Bike & Hike Tour auf den Guggenstein: allen wichtigen Eindrücken und Tipps über diese Mountainbike & Hike Tour!

Tourdaten im Überblick

  • Region: Gasteinertal
  • Land: Österreich
  • Distanz: 38 km
  • Höhenmeter: 1382 hm
  • Schwierigkeit: Leicht

Bike & Hike über Schmaranzhütte und auf den Guggenstein

Ich war mit Markus im Gasteinertal unterwegs und habe mit dieser Tour genau das gefunden, was ich zum Einrollen gesucht habe: eine einfache Bike-&-Hike-Runde mit soliden 38 Kilometern und 1382 Höhenmetern. Die Schmaranzhütte war für mich dabei das perfekte Zwischenziel, bevor ich die Räder abgestellt und zu Fuß auf den Guggenstein weitergemacht habe. Gerade zum Aufwärmen, zum Gewöhnen an die Höhenluft und zum Testen der Ausrüstung hat sich diese Runde für mich richtig gut angefühlt.

Die Tour startet für mich in Bad Gastein. Zuerst rolle ich auf der Straße hinunter Richtung Bad Hofgastein. Danach fahre ich entlang der Ache am Radweg weiter. Von dort geht es durch Bad Hofgastein, und beim Bahnhof biege ich links ab. Ab diesem Punkt beginnt der eigentliche Anstieg. Erst fahre ich noch auf der Straße, später auf einem Güterweg weiter. Ein Güterweg ist ein befestigter Wirtschaftsweg, der meist für Alm- und Forstbetrieb genutzt wird und sich oft sehr angenehm pedalieren lässt.

Was mir an dieser Runde besonders gefallen hat, war die gleichmäßige Steigung. Ich musste nirgends mit groben Rampen kämpfen, sondern konnte meinen Rhythmus sauber finden. Das macht die Tour für mich angenehm leicht, auch wenn die Summe der Höhenmeter natürlich nicht ganz ohne ist. Weil die Strecke technisch unkompliziert bleibt, konnte ich mich gut auf Tritt, Atmung und Material konzentrieren. Genau für solche Tage mag ich Bike & Hike besonders gern.

  • Region: Gasteinertal, Österreich
  • Tourtyp: Bike & Hike
  • Distanz: 38 km
  • Höhenmeter: 1382 hm
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Start: Bad Gastein
  • Ziel der Bike-Passage: Schmaranzhütte, ca. 1750 hm
  • Hike-Ziel: Guggenstein, 1979 m
  • Charakter: einfache Einrolltour mit Einkehr und Aussichtsgipfel

Von Bad Gastein über die Schmaranzhütte auf den Gipfel des Guggenstein

Ich starte mit Markus in Bad Gastein und lasse es zuerst bewusst ruhig angehen. Die ersten Meter führen uns hinunter Richtung Bad Hofgastein auf der Straße. Dieser Beginn ist ideal, um locker warm zu werden. Danach wechseln wir an die Ache auf den Radweg. Das fährt sich entspannt und gibt mir Zeit, in den Tag hineinzufinden. Anschließend geht es durch Bad Hofgastein, bis wir beim Bahnhof links einbiegen. Dort ist klar: Jetzt beginnt der Anstieg wirklich.

Zunächst fahre ich auf Asphalt, später auf dem Güterweg weiter bergauf. Die Auffahrt zieht sich, aber sie bleibt angenehm fahrbar. Genau das hat mir an der Strecke gefallen. Ich musste nicht ständig aus dem Sattel oder mit groben Steilstücken rechnen, sondern konnte kontinuierlich hochtreten. Für mich ist das die Art von Auffahrt, bei der ich mich gut an die Höhe gewöhnen kann, ohne mich früh zu verheizen. Wer nach einer komplizierten Trail-Abfahrt sucht, ist hier falsch; wer eine ruhige und übersichtliche Tour sucht, ist hier richtig.

Die Schmaranzhütte liegt laut den verfügbaren Angaben auf rund 1770 Metern, meine Notizen setzen den Bike-Stopp bei etwa 1750 Höhenmetern an. Dort lassen wir die Räder stehen. Ich habe mir zur Stärkung ein Bier gekauft, bevor ich die Schuhe gewechselt habe. Dieser Wechsel gehört für mich bei einer Bike-&-Hike-Tour einfach dazu: erst sauber pedalieren, dann mit passenderem Schuhwerk weitergehen. Wenn ich eine Tour nicht nur fahren, sondern auch zu Fuß genießen will, ist das für mich die praktischste Lösung.

Die Hütte ist für mich nicht nur ein Wendepunkt, sondern auch eine richtig gute Einkehrmöglichkeit. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die selbst gemachten Käseprodukte. Das passt für mich gut zu einer solchen Almstation. Aus der Webrecherche nehme ich nur den stimmigen Zusatz mit, dass es dort hofeigene Produkte gibt und direkt neben der Hütte ein Teich liegt. Beides fügt sich gut in den Charakter des Ziels ein. Praktisch fand ich außerdem unseren Eindruck, dass sogar dann an ein Bier gedacht ist, wenn gerade geschlossen sein sollte.

Nach der Pause beginnt der Hike-Teil. Von der Schmaranzhütte gehe ich mit Markus weiter auf den Guggenstein mit 1979 Metern. Der Fußanstieg ist kurz genug, um gut an die Bikerunde anzudocken, und bringt genau den Zusatzreiz, den ich mir von einer solchen Tour wünsche. Ich mag diese Kombination aus Rad und Bergschuhen besonders dann, wenn ich ohne großen logistischen Aufwand zu einem Gipfelkreuz komme. Der Guggenstein ist dafür ideal, weil ich vom Hüttenziel aus direkt noch einen aussichtsreichen Abschluss anhängen kann.

Oben am Gipfelkreuz bekomme ich den Lohn der Runde: einen weiten Blick über das gesamte Gasteinertal. Genau solche Aussichtsgipfel mag ich. Ich muss dafür keine extreme Tour unternehmen, habe aber trotzdem das Gefühl, wirklich unterwegs gewesen zu sein. Für mich war das Panorama der schönste Moment des Tages. Gleichzeitig bleibt der Guggenstein in diesem Rahmen gut machbar. Wer also eine große alpinistische Unternehmung sucht, wird hier vielleicht weniger gefordert. Wer aber eine leichte, ehrliche Bergtour mit Aussicht sucht, bekommt genau das.

Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg zurück zur Hütte. Danach steigen wir wieder aufs Rad und fahren die gesamte Strecke auch zurück wie hinauf. Ich finde das hier völlig in Ordnung, weil die Auffahrt so angenehm ist und die Orientierung dadurch einfach bleibt. Gerade bei einer Tour zum Einrollen stört mich ein identischer Rückweg nicht. Im Gegenteil: Ich weiß, was mich erwartet, und kann die Abfahrt entspannt genießen. Durch den gutmütigen Verlauf bleibt die Runde für mich übersichtlich und stressfrei.

Für mich war diese Tour genau richtig, um mich an die Höhenluft zu gewöhnen. Sie ist nicht zu lang, die Schwierigkeit ist leicht, und sie gibt trotzdem genug Berggefühl. Ich konnte Material und Rhythmus testen, ohne mich zu überfordern. Solche Runden sind für mich am Beginn eines Aufenthalts oft wertvoller als spektakuläre Gewaltetappen. Wenn ich frisch anreise oder noch nicht weiß, wie sich Beine und Kreislauf in der Höhe anfühlen, nehme ich lieber so eine kontrollierte Unternehmung.

Weil ich genau dafür unterwegs war, hatte ich bewusst auch Sicherheitsausrüstung dabei. Im Gebirge gehe ich lieber auf Nummer sicher, auch auf einer einfachen Tour. Ein kleines Erste Hilfe Set gehört für mich deshalb genauso ins Gepäck wie ein Biwaksack. Für den Hike-Teil habe ich die Schuhe gewechselt; genau für solche Wechsel zwischen Pedalieren und Gehen kann ein leichter Trailrunning-Schuh praktisch sein.

Wenn ich die Runde einordnen soll, dann ist sie für mich eine klassische Genusstour mit sinnvoller Belastung. Ich sammle ordentlich Höhenmeter, bekomme mit der Schmaranzhütte eine lohnende Einkehr, hänge mit dem Guggenstein noch einen Gipfel dran und bin am Ende nicht völlig leer. Gerade im Gastein-Kontext hat mir das sehr gut gefallen. Wer nach einer ähnlichen Kombination in der Region sucht, findet vielleicht auch Gefallen an Bike & Hike zum Feuersang, wenn ich noch eine weitere Bike-&-Hike-Idee im Gasteinertal suche.

Falls ich direkt in Bad Gastein übernachte und die Tour ohne lange Anfahrt starten will, kann ein Quartier im Ort natürlich praktisch sein, etwa das Hotel Krone Bad Gastein. Für mich passt das vor allem dann gut, wenn ich mehrere Tage in der Region plane und mit einer leichten Runde wie dieser beginne.

FAQ zur Tour

Ist die Tour zur Schmaranzhütte technisch schwierig?

Nein, ich habe die Tour als leicht erlebt. Der Anstieg beginnt zwar nach dem Abzweig beim Bahnhof klar spürbar, verläuft aber erst auf Straße und dann auf Güterweg ohne grobe Steigungen. Für mich ist sie technisch unkompliziert und deshalb gut zum Einrollen geeignet.

Wo endet der Bike-Teil und wie hoch liegt der Guggenstein?

Ich habe die Räder an der Schmaranzhütte auf etwa 1750 Höhenmetern stehen gelassen. Von dort bin ich zu Fuß weiter auf den Guggenstein gegangen. Der Gipfel liegt auf 1979 Metern.

Für wen eignet sich diese Bike-&-Hike-Tour besonders?

Ich empfehle sie vor allem dann, wenn ich mich an die Höhenluft gewöhnen, meine Ausrüstung testen oder im Gasteinertal eine nicht zu lange und relativ einfache Runde machen möchte. Gerade als Aufwärmtour mit schöner Einkehr und Aussicht fand ich sie sehr passend.

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