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Lesezeit: ca. 7 Minuten

Tourdaten im Überblick

  • Land: Tschechien
  • Distanz: 70.2 km
  • Höhenmeter: 1303 hm
  • Schwierigkeit: Leicht

Rundtour Budweis – Krumau

Die Rundtour von Budweis nach Krumau und zurück war für mich eine ausgesprochen entspannte Fahrrad-Runde mit viel Landschaft, einfachen Wegen und einem starken Stadt-Highlight unterwegs. Ich bin wieder direkt von meinem zentral gelegenen Hotel in Budweis gestartet und hatte damit einen unkomplizierten Einstieg in den Tag. Die Strecke führt mich aus der Stadt hinaus, zunächst entlang der Malše, also eines kleineren Flusses, später über Dörfer, Feldwege und ruhige Abschnitte bis nach Český Krumlov (Krumau). Gerade die Mischung aus Genuss, Aussicht und der wunderschönen Altstadt macht diese Runde für mich besonders lohnend.

Fahrradtour auf einem Blick

  • Land: Tschechien
  • Tourtyp: Rundtour MTB
  • Distanz: 70,2 km
  • Höhenmeter: 1303 hm
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Hauptrichtung: Südost
  • Start und Ziel: České Budějovice (Budweis)
  • Highlight: Český Krumlov (Krumau) und der Abschnitt am Moldau-Radweg

Von Budweis über Rimov nach Krumau und zurück

Ich starte in České Budějovice, also Budweis, direkt von meinem zentral gelegenen Hotel. Wenn ich in Budweis übernachte, passt für mich ein Start mitten in der Stadt sehr gut, und genau dafür kann ich das Hotel Budweis als praktischen Ausgangspunkt empfehlen. Zuerst rolle ich über den berühmten Marktplatz und fahre dann Richtung Süden aus der Stadt hinaus. Schon dieser Beginn fühlt sich angenehm an, weil der Übergang von Stadt zu ruhigerem Fahren schnell gelingt. Budweis selbst liegt vergleichsweise flach, und das macht den Einstieg in die Runde angenehm locker.

Nach den ersten städtischen Metern erreiche ich einen netten Trail entlang der Malše. Ein Trail ist ein schmalerer Weg, der im Gelände verläuft und meist etwas direkter und naturnäher wirkt als breite Forst- oder Schotterwege. Dieser Abschnitt bis Roudné gefällt mir besonders, weil ich hier schnell aus dem Alltagsgefühl herauskomme. Der Fluss begleitet mich, die Strecke wirkt unkompliziert und ich finde rasch meinen Rhythmus. Technisch ist das alles nicht anspruchsvoll, was gut zur insgesamt leichten Einstufung der Tour passt.

Hinter Roudné wechseln sich kleine Dörfer und Feldwege ab. Genau diese Passagen machen für mich einen Teil des Reizes aus, weil die Runde dadurch abwechslungsreich bleibt, ohne hektisch zu werden. Ich fahre durch eine offene Landschaft, in der ich immer wieder zwischen Siedlungen und ruhigeren Wegen wechsle. Es ist keine Tour, die mit permanenten Schwierigkeiten glänzen will. Vielmehr lebt sie von einer entspannten Linienführung, von Ausblicken und davon, dass ich stetig vorankomme, ohne ständig aus dem Tritt gebracht zu werden.

Bis nach Rimov bleibt die Strecke angenehm zu fahren. Dort geht es dann ein wenig bergauf zum Aussichtspunkt über den Malše-Stausee. Der Anstieg ist kein großes Drama, aber ich merke, dass die Runde trotz der leichten Gesamtcharakteristik durchaus ihre Höhenmeter sammelt. Oben lohnt sich der Abschnitt für mich wegen des Blicks auf den Stausee und die bewaldeten Hänge. Solche Punkte geben der Tour Struktur: erst locker rollen, dann ein etwas konzentrierterer Anstieg, danach wieder entspannter weiter. Genau das macht die Runde für mich genussvoll.

Nach dem Aussichtspunkt fahre ich wieder durch ein eher zersiedeltes Gebiet auf einfach zu fahrenden Wegen. Gerade hier ist es angenehm, dass die Strecke keine komplizierten fahrtechnischen Anforderungen stellt. Ich kann mich mehr auf die Umgebung als auf schwierige Linienwahl konzentrieren. Ein echtes Highlight auf diesem Abschnitt sind für mich die von Wäldern umhüllten Häuser von Jílkův Mlýn. Dieser Bereich ist mir besonders in Erinnerung geblieben, weil sich hier Bebauung und Natur auf eine ruhige, fast versteckte Art verbinden.

Die letzten drei Kilometer vor Krumau verlaufen dann auf einer Landstraße. Solche Verbindungsstücke gehören manchmal einfach dazu, und hier sind sie kurz genug, um nicht wirklich zu stören. Danach erreiche ich Český Krumlov, also Krumau, und für mich ist das ganz klar einer der stärksten Momente der Runde. Die mittelalterliche Stadt ist wunderschön, die Moldau schlängelt sich markant um die Altstadt, und ich finde dort viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Geschäfte. Wer auf einer MTB-Runde gern einen städtischen Höhepunkt mitnimmt, bekommt hier genau das.

Ich nehme mir in Krumau bewusst Zeit, weil der Ort mehr ist als nur ein Streckenpunkt. Gerade nach den ruhigeren Passagen über Dörfer, Feldwege und Wald wirkt die historische Kulisse besonders eindrucksvoll. Die Kombination aus Fluss, Altstadt und dem gesamten Ensemble macht den Aufenthalt für mich sehr stimmig. Wenn ich diese Rundtour beschreiben müsste, wäre Krumau ganz klar ihr emotionaler Mittelpunkt. Die Anfahrt dorthin bleibt entspannt, und die Belohnung in Form dieser Stadt passt perfekt zu einer einfachen Genussrunde.

Über die alte Brücke fahre ich anschließend wieder Richtung Norden und zunächst noch einmal leicht aufwärts. Nach kurzer Fahrt erreiche ich Zlatá Koruna. Der Ort liegt nordöstlich von Český Krumlov am Rand des Vorgebirges des Blanský les, also des Blansker Waldes. Ab hier wechsle ich auf den Moldau-Radweg. Ein Radweg ist in diesem Zusammenhang für mich vor allem eine entspannte, gut fahrbare Verbindung, auf der ich nach dem Stadtbesuch wieder ruhig in den Tourfluss komme. Wer in der Gegend noch mehr erkunden möchte, findet rund um Budweis auch weitere schöne Ziele, etwa bei dieser Tour von Budweis auf den Kleť.

Gerade an Tagen wie diesem, an denen ich viel navigiere und zusätzlich oft für Fotos anhalte, achte ich auf meine Ausrüstung. Deshalb empfehle ich ausdrücklich, eine Handyhalterung und eine Powerbank mitzunehmen. Das ist für mich kein überflüssiges Zubehör, sondern auf so einer Runde wirklich praktisch. Besonders dann, wenn ich mich nicht nur aufs Fahren konzentriere, sondern auch öfter stoppe, orientiere und fotografiere, bin ich froh, wenn das Handy sicher befestigt ist und der Akku durchhält.

Der Rückweg nach Budweis verläuft auf dem Radweg entlang der Moldau und wirkt auf mich sehr angenehm. Unterwegs komme ich an Milans Jausenstation und mehreren anderen Einkehrmöglichkeiten vorbei. Bei manchen blieb es, wie ich selbst schmunzelnd sagen würde, nicht nur bei einer theoretischen Möglichkeit. Solche Stopps gehören für mich zu einer Runde wie dieser einfach dazu. Auch aus der Region ist bekannt, dass es auf den Radrouten rund um Krumau mehrere Möglichkeiten zur Einkehr gibt, und genau das spiegelt meine Tour gut wider. Der Rückweg ist damit nicht nur praktisch, sondern auch genussvoll.

Je näher ich Budweis komme, desto klarer wird mir noch einmal, warum mir diese Runde so gut gefallen hat. Sie ist mit 70,2 Kilometern und 1303 Höhenmetern keineswegs winzig, fährt sich aber insgesamt leicht und angenehm. Ich bekomme Flusswege, Dörfer, Feldwege, einen Aussichtspunkt, einen markanten Stadt-Höhepunkt und einen entspannten Rückweg auf dem Radweg. Für mich ist das eine einfache Genussrunde mit viel Aussicht, Landschaft und der wundervollen Stadt Krumau als Herzstück. Wenn ich einen Tag auf dem Bike ohne große technische Härte, aber mit viel Atmosphäre verbringen will, passt diese Tour hervorragend.

FAQ

Ist die Rundtour Budweis – Krumau technisch schwierig?

Nein, ich habe die Tour insgesamt als leicht erlebt. Es gibt einen Trail an der Malše und einige Anstiege, etwa beim Aussichtspunkt am Malše-Stausee oder nach der alten Brücke hinter Krumau, aber die Wege waren für mich überwiegend einfach zu fahren.

Wo liegen die landschaftlichen Highlights der Tour?

Für mich lagen die stärksten landschaftlichen Eindrücke am Trail entlang der Malše, am Aussichtspunkt über den Malše-Stausee, bei den von Wald umhüllten Häusern von Jílkův Mlýn und natürlich in Český Krumlov selbst, wo sich die Moldau um die historische Stadt windet.

Was nehme ich auf dieser Runde unbedingt mit?

Ich empfehle auf dieser Tour besonders eine Handyhalterung und eine Powerbank. Gerade wenn ich viel navigiere und häufig für Fotos anhalte, ist es für mich sehr hilfreich, das Handy sicher am Lenker zu haben und den Akku unterwegs nachladen zu können.

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